Popmusik für Kinder …
… und solche, die es wieder werden wollen
Kinder im Allgemeinen, vor allem aber jene mit ADS / ADHS sowie Indigokinder, haben ganz besondere Bedürfnisse.
Um sich optimal entwickeln zu können, brauchen sie eine Umgebung, die ihnen Liebe, Geborgenheit und Sicherheit vermittelt. Musik ist ein zentraler Bestandteil einer solchen Umgebung und beeinflusst das körperliche, geistige und seelische Wohlbefinden maßgeblich.
Eva K. Anderson singt und schreibt Pop-Songs, die Kinder beruhigen, trösten und aufbauen. Evas Stimme vermittelt ein Gefühl von Vertrautheit und “zu Hause sein”.
“Seit ich begonnen habe, Songs zu schreiben und zu erzählen, erlebe ich, dass mich ganz viele Kinder mit leuchtenden Augen anstrahlen, wenn sie mich singen hören. Meine Songs und ich freuen uns von Herzen, wenn wir ihnen die Hand reichen dürfen, um sie auf ihrem Weg zu begleiten und ihr Vertrauen in sich und ihre Welt zu stärken.”
- Eva K. Anderson
Erfahren Sie im folgenden mehr über Eva K. Andersons persönliche Erfahrungen zum Thema “Anders sein”, ADS/ADHS und Indigokinder:
Anders sein
Es gab wohl schon immer Kinder, die “anders” waren und die nicht so richtig in das jeweilig vorherrschende soziale System passten. Eva K. Anderson war so ein Kind. Sie verbrachte ihre ersten Lebensjahre hauptsächlich damit, mit unsichtbaren Freunden zu spielen, mit Begeisterung zu zeichnen und Geschichten und Lieder zu erfinden, die sie sich selbst und ihrer Mama erzählte und vorsang. Sie war hochsensibel und ihr größter Wunsch war, alle Menschen zu lieben und von allen geliebt zu werden.
Als Eva in den Kindergarten und später in die Schule kam, hatte sie große Schwierigkeiten, sich dem neuen Umfeld anzupassen und der “Autorität” ihrer Kindergartentanten und LehrerInnen unterzuordnen. Diese Menschen wussten nicht, wie sie mit Evas kreativen Fähigkeiten umgehen sollten und konnten mit den selbsterfundenen Geschichten des Mädchens nichts anfangen. Eva machte die Erfahrung, dass sie den Vorstellungen der Kindergartentanten und LehrerInnen nicht entsprach und scheinbar “nicht gut genug” war. Sie fühlte sich missverstanden und unerwünscht, zog sich in sich zurück und erzählte keine Geschichten mehr.
Das Gefühl nicht zu entsprechen und “nicht ok” zu sein, führte dazu, dass Eva aggressiv und zornig wurde. Wenn sie aus dem Kindergarten/der Schule nach Hause kam, lud sie ihre gesamte Frustration an einem einzigen Menschen ab: ihrer Mama.
Fast jeden Tag schimpfte sie wie ein Rohrspatz, warf mit Gegenständen um sich und war oft kaum zu beruhigen. – Eva war bereits knapp 10 Jahre alt, als ihre Mama sich nach 6 durchkämpften Jahren schließlich gar nicht mehr zu helfen wusste und mit Eva zu einer Schulpsychologin ging.
Therapie?
Damals gab es noch keine Bezeichnung für Evas Verhalten und auch keine “schulmedizinische” Therapie. Die Psychologin erklärte Evas Mama einfach, dass sie das einzig mögliche Ventil für die Gefühlsausbrüche ihrer Tochter sei, da Eva tief drinnen wissen würde, dass ihre Mama sie trotzdem liebte. Sie empfahl Evas Mama, die “Launen” des Kindes so gut es eben ging nicht länger persönlich zu nehmen, sondern so weit wie möglich zu beruhigen und einfach für Eva da zu sein. Ab diesem Zeitpunkt war das Verhältnis zwischen Eva und ihrer Mama wesentlich entspannter.
Aufmerksamkeit
Seit einigen Jahren schenkt man den besonderen Begabungen und Fähigkeiten von Kindern größere Aufmerksamkeit. Man beginnt mehr zu respektieren und wertzuschätzen, dass Kinder in vielem “anders” sind und anders handeln als wir Erwachsenen. In Fachkreisen hört und liest man verstärkt von Kindern mit ADS / ADHS, von Indigokindern u. ä. m.
Hilfe und Unterstützung
Heute gibt es bereits viele Möglichkeiten, solche Kinder auf ihrem Weg zu unterstützen. Immer mehr Therapeuten, Ärzte und Heiler erkennen, dass es keine Patentrezepte gibt, die anwendbar sind, sondern, dass die Betreuung und eine etwaige Behandlung an das jeweilige Kind angepasst werden muss.
In vielen Fällen reicht es schon aus, wenn die Eltern ihrem Kind mehr Zeit und Aufmerksamkeit widmen und die Familie zusätzlich eine Zeit lang von einer Psychologin/einem Psychologen betreut wird, der/dem sie vertraut.
Eva K. Anderson nahm selbst nie eine “ADS/ADHS-Therapie” wahr, bekam aber irgendwie immer jene Unterstützung, die für ihre Entwicklung dienlich war. Etwas in ihr behielt sich - trotz vieler “widriger Umstände” – die Hoffnung und den Glauben an eine bessere Welt.
Das Bedürfnis zu singen war stärker als jedes Hindernis und begleitete Eva auch durch alle schwierigen Zeiten. Zu singen, war Heilung für Evas Kinderseele. Zu singen bedeutete, sich zu spüren und ein Stück des verlorenen Selbst-Vertrauens wiederzufinden. Beim Singen fühlte sich Eva geliebt und geborgen und war glücklich.
Gone Digging – Auf dem Weg
Nach vielen Jahren, in denen Eva in ihrer Unsicherheit keine Geschichten mehr erzählt hatte, entdeckte sie diese Fähigkeit im Jahr 2002 wieder. Eva begann, Popsongs und Songtexte zu schreiben, um nicht nur sich selbst, sondern auch anderen Kindern Mut zu machen, zu trösten und Zuversicht zu geben.
“Die tollste Erfahrung für mich ist, dass meine liebevolle Welt nicht nur in meinem Inneren und in den Songs existiert, sondern dass es viele Momente in meinem Leben gibt, in denen auch die materielle, äußere Welt so ist, wie ich sie mir wünsche.”, freut sich Eva K. Anderson.